Pagerank
Google bewertet
alle bekannten Internetseiten – inzwischen mehr als 40 Milliarden - auf einer
Skala von 0 bis 10 mit dem „Pagerank“ (PR). Je höher der Pagerank, desto weiter
oben. Die höchsten Ränge von 8 bis 10 sind Netzgiganten vorbehalten. Seiten
kleiner und regionaler Unternehmen können mit einem Rank von 2 bis 4 ausgesprochen zufrieden
sein. Höhere Wertungen sind für praktisch jede Seite möglich, erfordern aber
einen
hohen Einsatz an Zeit, Arbeit und vor allem Geld.
Hier muss jeder abwägen, wie viel ein paar Hundert oder Tausend Besucher mehr (von denen
90% sofort weiter klicken) wert sind.
Was beeinflusst den PR?
Google glaubt, dass eine gute, wichtige und interessante Seite
von vielen anderen Seitenbetreibern empfohlen und verlinkt wird. Unwichtige
Seiten werden hingegen andernorts nicht erwähnt. Google und Co. durchsuchen
permanent sämtliche Seiten im Netz. Je öfter sie dabei ein Link zu einer
bestimmten Seite finden, desto wichtiger ist offenbar die Seite und desto besser
fällt die Bewertung aus. Wichtig ist dabei zudem, wie gut die linkgebende Seite
eingestuft wird. Beispielsweise zählt ein Link von einer Seite mehr, wenn sie
selbst hoch eingestuft ist. Ein Link von einer Mauerblümchen-Seite mit PR 1
zählt eher wenig.
Somit entwickelten sich Links zum Gold und
zur bevorzugten Handelsware der Suchmaschinen - Optimierer. Entsprechend groß war das Gejammer, als
Google im Herbst 2007 Millionen Seiten abwertete, die fremde Links eingekauft
hatten.
Denn: Google muss Seiten oben listen, die
ihren Besuchern nutzen und nicht solche, die für viel Geld Links gekauft haben.
Optimierung von Webseiten ist somit wie der Wettlauf von Hase und Igel, bei dem die Optimierer kurzfristig
zwar erfolgreich sind, langfristig aber stets von den Suchmaschinen eingeholt
und überholt werden. Denn die versuchen ständig, ihre Technik gegen neuen
Optimierungstricks abzusichern und passen die somit ständig an. In diesem Sinne
optimieren Suchmaschinenoptimierer dann doch die Suchmaschinen … wofür die Kunden munter zahlen.
Die Suchmaschinen untersuchen auch die Seite selbst. Vor allem umfangreiche und aussagekräftige Texte mit
relevanten Suchbegriffen sind nützlich. Ebenso honorieren Suchmaschinen eine
prägnante Internetadresse ("www.aussagekraeftig.de")
sowie den handwerklich saubereren und fehlerarmen Aufbau der Seite.
Die Heilige Kuh?
Google selbst nimmt den Pagerank offenbar nicht mehr so wichtig und
gewichtet andere Kriterien anscheinend inzwischen höher.
Zudem bei aller "Pagerank-Manie":
Was macht Google mit den Tausenden Seiten, die allesamt mit dem selben
Pagerank gesegnet sind? Wichtig ist hier vor allem der nützliche Inhalt,
den eine Seite bietet.
Nach der letzten großen Änderung der Bewertungsmethoden von Google im
Herbst 2007 wurde etwa
meine beliebte Reiseseite von PR 4 auf PR 3
abgewertet. Kein Wunder, schließlich hatte ich auf der Seite Links gegen
Geld verschachert. Das sieht Google als Täuschungsversuch und straft Linkhändler
entsprechend ab.
Allerdings stieg die Besucherzahl spürbar an, nachdem der PR
abgewertet war. Offenbar gewichtet Google nun den Inhalt höher. Und
Inhalt bietet die Seite - trotz einiger böser Links - gut, reichlich und
hochwertig.
Verstehen Sie das als Plädoyer, zunächst an gute Inhalte zu denken
und dann an Suchmaschinentricks.
So prüfen Sie den Pagerank von Internetseiten
Den Pagerank einer Seiten überprüfen Sie mit der „Google ToolbarTM“, die
Sie für Ihren
Browser (das Programm mit dem Sie "ins Internet gehen", also Firefox, Opera,
Safari oder dieses fehlerhafte und unsichere Ding von Microsoft ... na wie heißt
denn das noch gleich ... ) hier gratis laden können:
Google ToolbarTM
GoogleTM und
Google ToolbarTM sind eingetragene Warenzeichen (registered trademark) von Google
Inc.
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